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	<title>Sehen &#8211; Endlich Wachstum</title>
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	<description>Bildungsmaterialien für eine sozial-ökologische Transformation</description>
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		<title>Viele Welten auf einer Erde</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/afrofuturismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nora Peulen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:26:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Video ist auf unserem Youtube und Instagram-Kanal veröffentlicht. In diesem Video erklärt Adyam Tesfamariam, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Video ist auf unserem <a href="https://www.youtube.com/shorts/EXNhHByS30M">Youtube</a> und <a href="https://www.instagram.com/konzeptwerk_neue_oekonomie/reel/DU8ElETDDLP/">Instagram</a>-Kanal veröffentlicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Was ist Afrofuturismus?" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/EXNhHByS30M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>In diesem Video erklärt Adyam Tesfamariam, was mit Afrofuturismus gemeint ist. Im Afrofuturismus erschaffen Menschen mit Kunst, Musik, Ästhetik, Literatur und Philosophie Zukunftsvisionen aus einer Schwarzen Perspektive. Adyam hebt besonders das zirkuläre Zeitverständnis vor, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig passieren. Das Video ermutigt dazu, auch über unsere Generation hinaus zu denken und zu handeln. Zentrale Fragen sind: Wie sieht eine befreite Welt aus, in der wir Rassismus und auch alle anderen Formen der Unterdrückung überwunden haben? Und wie kommen wir dahin?<br>Adyam Tesfamariam ist als DJ tätig, macht Radioshows, studiert Sozialwissenschaften in Berlin und gibt Workshops zu den Ursprüngen Schwarzer elektronischer Musik und Afrofuturismus.</p>



<p><strong>Tipps für Anleitende</strong><br>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit<br></strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZId_B-tV1GY&amp;list=PLEIbShhFHYQ05ask5g7fQ5KftGlq6sSlX&amp;index=3">Hier</a> geht es zum Input von Adyam Tesfamariam &#8222;Viele Welten auf einer Erde – Utopien und Zukünfte&#8220; aus einer afrofuturistischen Perspektive (22 Minuten).</p>
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		<title>Generationengespräch</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/was-uns-in-krisen-traegt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nora Peulen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 13:45:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Video ist auf unserem YouTube und Instagram-Kanal veröffentlicht. Im Generationengespräch kommen die Perspektiven von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Video ist auf unserem <a href="https://www.youtube.com/shorts/5fbNrrNH0Rs">YouTube</a> und <a href="https://www.instagram.com/p/DKe3qutoy2V">Instagram</a>-Kanal veröffentlicht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Generationengespräch von Janvi (23) und Christine (69): &quot;Was uns in Krisen trägt&quot;" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/5fbNrrNH0Rs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Im Generationengespräch kommen die Perspektiven von zwei Menschen verschiedenen Alters zusammen, die sich beide für globale Gerechtigkeit engagieren. Ziel ist es, lähmenden Gefühlen wie Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht etwas entgegen zu setzen und dazu ermutigen, sich (weiter) für globale Gerechtigkeit zu engagieren.<br>Die Teilnehmenden des Gesprächs sind Janvi Devi (ehemals BUND-Jugend, Bildungsarbeit zu Klimagerechtigkeit, Antikolonialimus, Antirassismus) und Christine Müller (Kairos Europa, ehemals zuständig für entwicklungspolitische Arbeit in der evangelischen Landeskirche in Sachsen). Sie werden in kurzen Interviewausschnitten vorgestellt und berichten anschließen von ihrem Umgang mit Gefühlen wie Angst und Ohnmacht im Kontext globaler Krisen.</p>



<p><strong>Tipps für Anleitende</strong><br>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit<br></strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4u2s7bWZCgE">Hier</a> geht es zum Generationengespräch zwischen Janvi Devi und Christine Müller (50 Minuten).<br></p>
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		<title>Präsentation Degrowth</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/praesentation-degrowth/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nora Peulen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 14:48:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Präsentation bietet Teilnehmenden (TN) einen Einblick in das Themenfeld „Degrowth“. Lernziele Die TN … [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Die Präsentation bietet Teilnehmenden (TN) einen Einblick in das Themenfeld „Degrowth“.</p>



<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p><strong>Die TN …</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>setzen sich mit dem Sinn und Zweck von Wirtschaft auseinander und erweitern ihren Blick auf das Thema.</li>



<li>lernen das Themenfeld Degrowth inklusive Wachstumskritik, Vision und Transformationsstrategien kennen.</li>



<li></li>



<li>verfügen nach der Präsentation über ein gemeinsames Grundwissen zum Thema, auf das später ggf. in anderen Methoden Bezug genommen werden kann.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Um die Präsentation gut anwenden zu können, bedarf es Hintergrundwissen der anleitenden Person. Im Zusatzdokument „Weiterführende Infos zur Präsentation zu Degrowth“ (siehe Arbeitsmaterial zum Download) werden die Inhalte der Folien kontextualisiert. Zudem finden sich dort weitere Quellen für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema. Falls einzelne Begriffe oder Konzepte nicht verstanden werden, werden diese in der Regel in den angegebenen Quellen deutlicher. Manche der Quellen sind auf englischer Sprache. Das Zusatzdokument dient als Hilfestellung für die Präsentation. Darüber hinaus gibt es natürlich noch sehr viel mehr Wissen zu finden, das bei Bedarf recherchiert werden kann. Auch das Video &#8222;Am Ende des Wirtschaftswachstums &#8230; wird&#8217;s besser&#8220; von Martin Oetting <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hTaE_fjR52I">https://www.youtube.com/watch?v=hTaE_fjR52I</a> kann zur Vorbereitung geschaut werden, oder auch zusammen mit den TN. </p>



<p>Der Beamer wird ausgerichtet und die Stühle im Raum so platziert, dass alle TN einen guten Blick auf die Leinwand mit der Präsentation haben. Bei Bedarf wird der Raum abgedunkelt. Die anleitende Person entscheidet je nach Kontext und zeitlichem Rahmen, welche Folien sie zeigen will und welche ggf. gekürzt werden können oder was es noch zusätzlich an Informationen braucht.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Einleitung (5 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person benennt die Länge der nachfolgenden Präsentation und erklärt grob, welche Themen darin behandelt werden (siehe auch Content Note). Es bietet sich an, hier zu klären, wann es Platz für welche Fragen gibt. Z. B.: Verständnisfragen können zwischendurch gestellt werden und alle anderen am Ende der Präsentation.</p>



<p>2. Präsentation (40 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person präsentiert die Folien zum Thema Degrowth und unterlegt diese mit Hintergrundinformationen. Bei den interaktiven Optionen gibt die anleitende Person den TN je circa 5 Minuten Zeit, um diese mit ihren Sitznachbar*innen zu besprechen. Ggf. können danach je blitzlichtartig ein paar Stimmen in der Großgruppe gehört werden.</p>



<p>3. Auswertung (15 Minuten)</p>



<p>Am Ende der Präsentation haben die TN Zeit, Fragen zu stellen oder ihre Gedanken auszusprechen. Dazu können sie zu zweit für ca. 5 Minuten über einige von folgenden Fragen ins Gespräch kommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was bedeutet Degrowth für mich?</li>



<li>War etwas neu für mich?</li>



<li>Hat mich etwas besonders angesprochen?</li>



<li>Welche Chancen und Herausforderungen sehe ich für Degrowth?</li>



<li>Wie kann Degrowth zu globaler Gerechtigkeit beitragen?</li>



<li>Was nehme ich für meinen Kontext mit?</li>
</ul>



<p>Anschließend gibt es ca. 10 Minuten Zeit, um in der großen Gruppe Gedanken zu den Fragen oder darüber hinaus zu teilen.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Für die digitale Durchführung braucht es einen digitalen Raum und Breakout-Räume für den Austausch zu zweit für die interaktiven Teile und die Auswertung. Zudem braucht es eine Chat-Moderation.</p>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Content Note: Das Thema „Degrowth“ steht im engen Zusammenhang mit Kolonialismus, Rassismus, Klassismus, Patriarchat und anderer struktureller Diskriminierung. Dies wird an manchen Stellen thematisiert. Es gilt, das vorab transparent zu machen, damit TN gut auf sich selbst achten können und ggf. den Raum verlassen können.</li>



<li>Um möglichst alle TN mitzunehmen, ist es wichtig, möglichst einfache Sprache zu verwenden – also kurze Sätze verwenden und Fachbegriffe vermeiden bzw. erklären.</li>



<li>Die Präsentation enthält ein paar englische Begriffe und Memes, die das Thema popkulturell einer jüngeren Generation näher bringen sollen. Diese sollten gut erklärt und ggf. übersetzt werden, damit alle gut abgeholt werden können.</li>
</ul>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit</strong></p>



<p>Im Anschluss bietet sich eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit solidarischen Lebensweisen, Strategien für den Wandel oder konkreten Handlungsbeispielen an. Dafür eignen sich die Methoden „Klimagerechtigkeit jetzt!“ „Drei Strategien des Wandels“ und „Eine andere Welt im Bau“.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Globale Gerechtigkeit!</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/globale-gerechtigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nora Peulen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 08:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Raum für Diskussionen und kritische Reflexion, um das Bewusstsein für globale Machtdynamiken zu schärfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die Teilnehmenden (TN)…</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erkennen globale Gerechtigkeit als ein breites und komplexes Thema, mit dem viele Aspekte und Fragen verbunden sind.</li>



<li>erkennen und reflektieren machtkritisch Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Globalen Südens und Globalen Nordens.</li>



<li>informieren sich über Forderungen/Ansätze für politische Maßnahmen zur Stärkung globaler Gerechtigkeit.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Hintergrund</p>



<p>Zuerst wird der kurze Animationsfilm „Globale Gerechtigkeit!” gezeigt. Darauf folgt ein Raum für Diskussion und Reflexion, um Machtgefälle zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden anzuerkennen. Dies passiert durch die Analyse verschiedener Szenen des Animation Kurzfilm.</p>



<p>Die anleitende Person sollte sich in die Themen Definitionen von Globalem Süden und Globalem Norden, Kolonialismus und Extraktivismus einlesen. Globale Gerechtigkeit und soziale Ungleichheit sind Schlüsselwörter für diese Methode. Die anleitende Person sollte daher die Hintergrunddokumente gut durchlesen und sie als Leitfaden für die Durchführung der Methode benutzen. Die Hintergrunddokumente beinhalten einen Hintergrundtext für den Animation Kurzfilm und das Glossar „Wörter des Globales Lernens“.</p>



<p>Kritisches Denken in der Bildungsarbeit lädt die TN ein, eigene Analysekriterien zu entwickeln. Es ist wichtig, den TN zuzuhören, was sie zu den Themen sagen, und den TN einen Raum zu eröffnen, ihre eigenen Ideen, Vorschläge oder Lösungen zu entwickeln.</p>



<p>Alle vorgestellten Konzepte haben einen theoretischen und bewegungstheoretischen Hintergrund. Die Methode soll einen Raum für die Entwicklung von Lösungen eröffnen. Für die Rolle der anleitenden Person ist es wichtig, den TN zuzuhören, um herauszufinden, ob sie die Bedeutung der Konzepte verstehen und ob sie ihr eigenes Wissen oder ihre eigenen Erfahrungen nachvollziehen können.</p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Der Raum muss ausreichend groß sein, um das Video gemeinsam als Gruppe mit Projektor und Lautsprechern anzusehen.</p>



<p>Für die Arbeit in Kleingruppen ist es hilfreich, die  Bildschirmfotos Szenen auszudrucken. Jedes Bild repräsentiert ein Konzept: <br>    • „<em>Globaler Norden und Globaler Süden“ </em><br>    • „<em>Imperiale Lebensweise“</em><br>    • „<em>Solidarische Lebensweise“</em><br>    • „<em>Rassismus“</em><br>    • „<em>Globale Gerechtigkeit“</em><br>Zu jedem  Bildschirmfotos Szenen kann der Konzepttitel hinzugefügt werden.</p>



<p><strong>Durchführung</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Video „Globale Gerechtigkeit!“ (5 Minuten)<br>Das Video wird gemeinsam angeschaut. Bevor die Projektion beginnt, kann die anleitende Person einige Ratschläge zum Inhalt geben.<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=OfWCnURCzDw">https://www.youtube.com/watch?v=OfWCnURCzDw</a></li>



<li>Visuelle Analyse (15 Minuten)<br>Die gesamte Gruppe wird in 5 Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein Bildschirmfotos Szenen und den Titel der Szene, die es beschreibt:<br>• Szene 1, Titel: <em>„Globaler Norden und Globaler Süden“</em><br>• Szene 2, Titel: <em>„Imperiale Lebensweise“</em><br>• Szene 3, Titel: <em>„Solidarische Lebensweise“</em><br>• Szene 4, Titel: <em>„Rassismus“</em><br>• Szene 5, Titel: <em>„Globale Gerechtigkeit“</em><br>Jede Gruppe sollte die folgenden Fragen basierend auf dem, was die TN auf dem Bild sehen, beantworten:<br>• Welche Emotionen löst die Kombination aller Elemente der Szene in dir aus?<br>• Welche Charaktere sind an der Szene beteiligt?<br>• Beschreibe kurz die Funktion der verschiedenen Charaktere in der Szene.<br>• Wie ist die allgemeine Stimmung in der Szene?</li>



<li>Gruppendiskussion und Bewertung (15 Minuten)<br>Die TN kommen wieder in der großen Gruppe zusammen und bekommen nun die Chance, über ihren Austausch in den Kleingruppen zu sprechen.<br>Anschließend besteht die Möglichkeit, folgende Fragen in die Gruppendiskussion einzubringen:<br>• Welche Maßnahmen wären notwendig, um globale Gerechtigkeit zu erreichen?<br>• Was wäre ein Beispiel für ein Gutes Leben für alle?</li>



<li>Abschluss (5 Minuten)<br>Zum Abschluss fordert die anleitende Person alle auf, aufzustehen, gemeinsam aufzuspringen und die Körper und Gliedmaßen auszuschütteln, alles zu schütteln!</li>
</ol>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<p>Die anleitende Person sollte für Themen der sozialen Ungerechtigkeit sensibilisiert sein, sodass sie Hintergrundinformationen und Kontext für die behandelten Konzepte liefern und auch Beispiele nennen kann. Es ist wichtig, einen diskriminierungsfreien Raum zu schaffen.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Das Animation Kurzfilm wird online mit allen TN angeschaut. Die Bildschirmfotos Szenen werden digital geteilt. Es braucht eine Online-Plattform, in der es möglich ist, die Gruppe in Breakout-Räume aufzuteilen.</p>



<p><strong>Arbeitsmaterial zum Download</strong></p>



<p>    •  Bildschirmfotos Szenen um Ausdrucken<br>    • Hintergrundtext für anleitende Personen<br>    • PDF-Glossar (28 Seiten): Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. (Hrsg.) (2022): Wörter des Globalen Lernens.<br><a href="https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/materialien/publikationen/">https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/materialien/publikationen/</a></p>



<p><strong>Quellenangaben</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ariza, S. (Regisseurin) (2024): Globale Gerechtigkeit!! [Videoanimation]. Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OfWCnURCzDw">https://www.youtube.com/watch?v=OfWCnURCzDw</a> (11.02.2025)</li>



<li>Kooperationsprojekt „Gemeinsam.Gerecht.Global – Sorgen, Lernen und Handeln in postmigrantischen Allianzen“. <em>„Words of Global Learning“.</em> Konzeptwerk Neue Ökonomie. Leipzig, 2022. <a href="https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/materialien/publikationen/">https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/materialien/publikationen/</a></li>



<li>Read write think, 2005. <em>“Scene Analysis framework”.</em> International Reading Association. <a href="https://www.readwritethink.org/sites/default/files/resources/lesson_images/lesson863/analysis.pdf">https://www.readwritethink.org/sites/default/files/resources/lesson_images/lesson863/analysis.pdf</a></li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Vier reale Utopien</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/4-reale-utopien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 10:14:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese digitale Lerneinheit ist angelehnt an die Methode „Eine andere Welt im Bau“ und bietet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Diese digitale Lerneinheit ist angelehnt an die Methode „Eine andere Welt im Bau“ und bietet einen konkreten Einblick in vier internationale emanzipatorische gelebte Alternativen. Eingeleitet mit einem Zitat der feministischen Autorin Ursula K. Le Guin, die für ihre politischen, intersektionalen Utopien bekannt ist, wird die Relevanz von Realutopien festgestellt. Daraufhin werden vier internationale zivilgesellschaftliche Akteur*innen vorgestellt, deren Aktivismen bereits in eine global gerechte Zukunft weisen: Aus feministischer Sorgearbeitsperspektive werden die „Poliklinik“ aus Leipzig und „arcàdia“, ein nach der Pädagogik von Paulo Freie aktives Bildungskollektiv in einem besetzten Viertel Barcelonas beleuchtet. Auf den Bedarf nach nachhaltigen Produktionsweisen und sozialem Zusammenhalt weisen „unfuck fashion“ aus Barcelona/Berlin und das „Repaircafé“, ein Reparaturkollektiv aus Mumbai, Hyderabad und Bangalore aus Indien hin. Dieses Microlearning ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DEE-MAEqdwm/?img_index=1" data-type="link" data-id="https://www.instagram.com/p/DEE-MAEqdwm/?img_index=1">unserem Instagram</a> zu finden. Die Akteur*innen sind in der Caption des Beitrages verlinkt, damit sich die TN auch weiter mit ihrem Aktivismus auseinandersetzen und in ihren Profilen stöbern können. </p>



<p><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



<p></p>
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			</item>
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		<title>Kompass des Wandels</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/kompass-des-wandels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:54:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese kurze digitale Bildungseinheit stellt angelehnt an den US-amerikanischen Soziologen Erik Olin-Wright drei Felder vor, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese kurze digitale Bildungseinheit stellt angelehnt an den US-amerikanischen Soziologen Erik Olin-Wright drei Felder vor, in die verschiedenste gesellschaftliche Transformationsprozesse eingeordnet werden können. Um in der Vielfalt der verschiedenen Ansätze des Wandels Orientierung zu schaffen und politische Arbeit greifbar und diskutierbar zu machen, stellt das Microlearning 3 Strategien des Wandels vor: Nowtopias, radikale Reformen und Gegenmacht aufbauen. Diese werden mithilfe von Beispielen und kleinen Illustrationen unterfüttert. Das Microlearning eignet sich als Diskussionseinstieg für eine Gruppe oder als Einzelarbeit zu Hause. Für eine tiefere Auseinandersetzung bietet sich die Methode &#8222;3 Strategien des Wandel&#8220; an. Dieses Microlearning ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DD_0j2OK2s7/?img_index=2">unserem Instagram</a> zu finden. </p>



<p><strong>Tipps für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



<p></p>
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		<title>Die solidarische Lebensweise</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/die-solidarische-lebensweise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 14:13:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese kurze digitale Bildungseinheit gibt einen spielerischen Einblick in das Konzept der solidarischen Lebensweise. Mithilfe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese kurze digitale Bildungseinheit gibt einen spielerischen Einblick in das Konzept der solidarischen Lebensweise. Mithilfe eines animierten Videos wird erklärt, was das Konzept der solidarischen Lebensweise bedeutet und inwiefern es globale Gerechtigkeit und ökologisches Wirtschaften zusammenbringt. Danach kann über die verschiedenen Aspekte der Bekämpfung von Ausbeutung und sozialen Ungleichheiten, einer fairen Umverteilung von Ressourcen und globaler und lokaler Verantwortungsübernahme diskutiert werden. Dieses Microlearning ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DD6_nL2K8Qj/">unserem Instagram</a> zu finden. Für weitere und tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema ist die Methode &#8222;Global Justice&#8220; zu empfehlen. <br><br><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



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		<title>3 Fragen zu Digitalisierung</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/3-fragen-zu-digitalisierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 13:56:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Inwiefern hängen Digitalisierung und Klimagerechtigkeit zusammen? Diese kurze, digitale Bildungseinheit ermöglicht einen spielerischen Einstieg in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Inwiefern hängen Digitalisierung und Klimagerechtigkeit zusammen? Diese kurze, digitale Bildungseinheit ermöglicht einen spielerischen Einstieg in das Thema und eignet sich als Warm-Up im Quizformat. Als verkürzte Variante des Quizzes &#8222;a,b, oder c &#8211; Ein Quiz zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Datenschutz&#8220; können die Teilnehmenden entweder für sich alleine oder in der Großgruppe ihr Wissen zu Digitalisierung und Klimagerechtigkeit testen. Mithilfe von kleinen Illustrationen werden Fragen zum Rebound Effekt, der globalen Verteilung von Elektroschrott und neokolonialen Verhältnissen in der Smartphoneproduktion dargestellt. Das Microlearning ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DD4avXiqIui/?img_index=1" data-type="link" data-id="https://www.instagram.com/p/DD4avXiqIui/?img_index=1">unserem Instagram</a> zu finden. <br><br><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



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		<title>Zurück in die utopische Zukunft!</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/zurueck-in-die-utopische-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 13:39:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese kurze digitale Bildungseinheit ist ein utopischer Einblick in eine digital gerechte Zukunft. In Anlehnung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese kurze digitale Bildungseinheit ist ein utopischer Einblick in eine digital gerechte Zukunft. In Anlehnung an die Bildungsmethode &#8222;Schritt für Schritt&#8220; werden in einer verkürzter Variante Geschehnisse in der Zukunft auf einem utopischen Zeitstrahl dargestellt. Diese sind von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die sich für eine nachhaltigere und global gerechtere Gestaltung und Nutzung digitaler Technik einsetzen, geprägt. DIe verschiedenen Akteur*innen leisten Widerstand gegen die dominante Machtposition großer Techkonzerne aus dem Globalen Norden, bauen selbst Alternativen dazu auf und fordern politische Rahmenbedingungen dafür. </p>



<p>Die hier zusammengestellten „Ereignisse aus der Zukunft“ basieren auf den Ansätzen und Forderungen der Netzwerke „Whose Knowledge?, „African Women‘s Development and Communications Network“ sowie „Bits &amp; Bäume“ (darin u. a. Forum Informatiker*innen für den Frieden, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V., Open Knowledge Foundation, Germanwatch) (vgl. Quellen).<br><br>Das Microlearning ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DDoqKNNOMLv/?img_index=1">unserem Instagram</a> zu finden. </p>



<p><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



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<p><strong>Quellen und Weiterführendes</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Whose Knowledge?; African Women‘s Development and Communications Network (2024) (Hrsg): Report – Decolonizing the Internet. East Africa podcast e-zine.<br><a href="https://whoseknowledge.org/wp-content/uploads/2024/03/FINAL_DTI-EA-podcast-e-zine.pdf">https://whoseknowledge.org/wp-content/uploads/2024/03/FINAL_DTI-EA-podcast-e-zine.pdf</a></li>



<li>Bits &amp; Bäume (2022): Digitalisierung zukunftsfähig und nachhaltig gestalten. Politische Forderungen der Bits &amp; Bäume. <a href="https://bits-und-baeume.org/konferenz-2022/forderungen/">https://bits-und-baeume.org/konferenz-2022/forderungen/</a></li>



<li>Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. (Hrsg.) (2020): Zukunft für alle. Eine Vision für 2048: gerecht. ökologisch. machbar. München, Oekom. https://zukunftfueralle.jetzt/buch-zum-kongress/</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Freie Zeit als Luxus?</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/freie-zeit-als-luxus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses kurze Bildungseinheit eignet sich als Einführung in feministische Perspektiven auf Zeitwohlstand. Mithilfe eines Memes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses kurze Bildungseinheit eignet sich als Einführung in feministische Perspektiven auf Zeitwohlstand. Mithilfe eines Memes eröffnet das Microlearning einen Blick auf das Ungleichgewicht der gesellschaftlichen Anerkennung zwischen Sorge- und Lohnarbeit. Des weiteren weist es auf die Schwierigkeit hin, Hobbies, Schlaf, Lohnarbeit und Sorgearbeit in 24 Stunden unterzubringen. Daraufhin wird die 4-1 Perspektive der feministischen Ökonomikerin Frigga Haug als Alternative vorgestellt: Die vier Bereiche gesellschaftlicher Arbeit &#8211; Lohnarbeit, Sorgearbeit, persönliche Verwirklichung und politische Arbeit- werden mithilfe kleiner Illustrationen erklärt. <br>Das Microlearning eignet sich als Einstieg in die Methode &#8222;Who Cares&#8220;, die sich noch detaillierter mit der 4-1 Perspektive auseinandersetzt. Es ist auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/DDXDCPXs9Zx/?img_index=1">unserem Instagram</a> zu finden. <br><br><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.<br><br><strong>Quellen:</strong><br>Haug, Frigga (2009): Die Vier-in-Einem-Perspektive. Eine Utopie für Frauen, die eine Utopie für alle ist. www.vier-in-einem.de. <br>Haug, Frigga (2014): Die Vier-in-Einem-Perspektive und Hegemoniekämpfe um Arbeit. In: Konzeptwerk neue Ökonomie (Hrsg.): Zeitwohlstand. München, S. 33-38.<br></p>
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		<title>Autobahn im Kopf</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/autobahn-im-kopf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nora Peulen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 08:28:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In dieser Methode setzen sich TN mit eigenen verinnerlichten Glaubenssätzen auseinander.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die Teilnehmenden (TN)…</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>finden einen Zugang zu gesellschaftlichen Glaubenssätzen und Dualismen über ihre eigenen und über die Erfahrungen der Gruppe.</li>



<li>reflektieren die Rolle von Glaubenssätzen und Dualismen im Zusammenhang einer sozial-ökologischen Transformation und globaler Gerechtigkeit.</li>



<li>reflektieren Glaubenssätze und Dualismen als geprägt von Machtverhältnissen und ihre eigenen Verstrickungen darin.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Hintergrund</p>



<p>Im Zentrum dieser Methode stehen Glaubenssätze und Dualismen. Es empfiehlt sich, sich vorher die Definition von Glaubenssätzen und den Hintergrundtext zu Dualismen (siehe Arbeitsmaterial zum Download) anzuschauen und ggf. weitere Quellen und Weiterführendes (siehe weiter unten oder im jeweiligen Dokument). In der Methode „Beziehungskrise?! Eine Erfahrungsübung zu Mensch-Natur-Beziehungen“ gibt es weitere relevante Hintergründe.</p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Die anleitende Person druckt die Begriffspaare aus und verteilt sie im Raum. Dabei ist es wichtig, zu beachten, nur so viele Begriffe, wie es TN gibt, und nur vollständige Begriffspaare auszudrucken. Je nach TN-Anzahl können Begriffe auch zwei- oder mehrfach ausgedruckt werden. Zudem ist es hilfreich, die Reflexionsfragen zu visualisieren. Siehe auch „Tipps und Hinweise für Anleitende“.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Einführung in die Methode (5 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person erklärt grob den Verlauf der Methode. Die TN suchen sich jeweils einen Begriff aus.</p>



<p>2. Assoziationsübung zu einem Begriff (5-10 Minuten)</p>



<p>Nun legen die TN ihren Begriff jeweils in die Mitte eines DIN-A3-Blattes und füllen das Blatt mit Assoziationen rund um den Begriff. Die anleitende Person betont, dass hier alles festgehalten werden soll (in Schrift oder Bild), was den Menschen jeweils in den Sinn kommt. Dazu gehören Worte, Gefühle, Farben oder Bilder. Die TN sollen versuchen, den Stift möglichst nicht abzusetzen.</p>



<p>3. Erster Austausch zu zweit oder in Kleingruppen (20-25 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person erklärt grob den Ablauf der Kleingruppenphase. Bevor die TN sich in Kleingruppen zusammenfinden, werden die Reflexionsfragen (siehe unten) laut vorgelesen und sichtbar gemacht.</p>



<p>Nun suchen sich die TN jeweils die Person, die den anderen Teil des Begriffspaars hat, und kommen zu den Reflexionsfragen ins Gespräch. So bilden sich Kleingruppen von zwei oder mehr Personen, je nachdem, wie oft jeder Begriff ausgedruckt wurde. Dabei sollten die Kleingruppen jeweils maximal aus 4&nbsp;TN bestehen und bei Bedarf unterteilt werden.</p>



<p>Folgende Fragen dienen als Leitfragen für den Austausch in der Kleingruppe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie kamen die Assoziationen zustande?</li>



<li>Wenn ich den Begriff mit den Assoziationen angucke, was fühle ich dabei?</li>



<li>In welcher Beziehung stehen die zwei Begriffe?</li>



<li>Wie bewertet ihr die Begriffe?</li>
</ul>



<p>Nach ca. 10 Minuten tauschen die Personen ihre Begriffe innerhalb eines Begriffspaars aus und legen den jeweils anderen Begriff anstelle ihres Begriffs auf ihr DIN-A3-Blatt mit den Assoziationen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was löst die Veränderung bei euch aus? Welche Gedanken oder Emotionen kommen dabei hoch?</li>
</ul>



<p>5. Zweiter Austausch zu zweit/in Kleingruppen zu Glaubenssätzen (20 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person erklärt den Begriff „Glaubenssätze“ (siehe Material zum Download). Gerne kann die Definition auch gut sichtbar im Raum aufgehängt werden.</p>



<p>In die Gruppen werden die Fragen gegeben: Gibt es Glaubenssätze, die ihr in der Assoziationsübung wiedererkennt? Fallen euch Beispiele oder Erinnerungen dazu aus eurem Leben ein?</p>



<p>Die TN können dazu in der Kleingruppe zwei Glaubenssätze aufschreiben. Anschließend kommen sie ins Gespräch darüber. Folgende Fragen können dabei als Leitfragen dienen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Woher kenne ich den Glaubenssatz?</li>



<li>Welche Auswirkungen hat der Glaubenssatz auf unsere Gesellschaft?</li>



<li>Wie könnte der Glaubenssatz so verändert werden, dass er zu einer nachhaltigen, gerechten Gesellschaft beiträgt? Formuliert den Glaubenssatz um.</li>
</ul>



<p>5. Kurzer Input zu Dualismen (5-10 Minuten)</p>



<p>Alle treffen sich wieder in der Großgruppe. Die anleitende Person erläutert, dass den Begriffspaaren, die innerhalb der Gruppe gebildet wurden, die Denkweise der Dualismen zugrunde liegt, und gibt einen kurzen Input dazu (siehe Hintergrundtext zu Dualismen zum Download).</p>



<p>6. Auswertung in der Großgruppe (15-20 Minuten)</p>



<p>Abschließend können in der Großgruppe Einblicke aus den Gesprächen in den Kleingruppen oder offene Fragen geteilt werden. Weitere Reflexionsfragen für die Diskussion:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie können wir aufmerksamer für Dualismen in unserer Umgebung werden? Wie finden wir einen guten Umgang damit?</li>



<li>Welche Bedeutung haben Dualismen für gesellschaftliche Veränderung? Gibt es Glaubenssätze, die einer sozial-ökologischen Transformation im Weg stehen?</li>



<li>Was können wir uns konkret vornehmen, um in der Gesellschaft unsichtbare, aber wirkmächtige Dualismen und Glaubenssätze sichtbar zu machen und aktiv aufzubrechen?</li>
</ul>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Beschäftigung mit Glaubenssätzen hat das Potenzial, starke Gefühle bei Menschen auszulösen. Hier kann es helfen, dies direkt zu Anfang transparent zu machen und Teilnehmende darin zu bestärken, für sich selbst zu schauen, mit welchem Begriff sie sich gerade (nicht) auseinandersetzen und wie tief sie in die Diskussion gehen möchten.</li>



<li>Die Methode bewegt sich in einem Spannungsfeld. Einerseits soll sie die Problematik des dualistischen Weltverständnisses und die Machtverhältnisse, die dahinterliegen, aufzeigen und sie kritisieren. Gleichzeitig soll sie die Themen so behandeln, dass sie nicht zur Stärkung ebendieser Machtverhältnisse führt. Bewusst haben wir die Dualismen „Mann/Frau“ sowie „Schwarz/<em>weiß</em>“ ausgelassen, um eine Reproduktion von Diskriminierung in den Bereichen Gender und Rassismus zu vermeiden.</li>
</ul>



<p><a></a> <strong>Quellen und Weiterführendes</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Andreotti, V. et al. (2020): Gesturing Towards Decolonial Futures: Reflections on Our Learnings Thus Far. Nordic Journal of Comparative and International Education, 4(1), S. 43-65.</li>



<li>Kimmerer, R. W. (2013): Braiding Sweetgrass. Indigenous Wisdom, Scientific Knowledge and the Teachings of Plants. Minneapolis, Milkweed Editions.</li>



<li>de Oliviera, V. M. (2021): Hospicing Modernity. Facing Humanity&#8217;s Wrongs and the Implications for Social Activism. Berkeley, North Atlantic Books.</li>



<li>Roig, E. (2021): Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung. Berlin, Aufbau-Verlag.</li>



<li>Roig, E. (2024): Lieben. Hanser Berlin LEBEN.</li>



<li>Said, E. W. (1978): Orientalism. New York, Pantheon Books.</li>



<li>Welzer, H. (2013): Mentale Infrastrukturen. Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam. Berlin, Heinrich-Böll-Stiftung. <a href="http://www.boell.de/sites/default/files/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">www.boell.de/sites/default/files/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer hat&#8217;s gesagt?</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/who-said-it/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 22:55:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://endlich-wachstum.de/method/who-said-it/</guid>

					<description><![CDATA[Diese digitale Lerneinheit fokussiert sich auf Klimagerechtigkeit und Wachstumslogik und bindet Perspektiven von jungen Klimaaktivist*innen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese digitale Lerneinheit fokussiert sich auf Klimagerechtigkeit und Wachstumslogik und bindet Perspektiven von jungen Klimaaktivist*innen  mit ein. Sie beginnt mit einem Zitat, das hervorhebt,&nbsp; dass&nbsp; die Bedürfnisse von Menschen und Nicht-Menschen über rein wirtschaftliches Wachstum gestellt werden sollten.&nbsp; Durch ein Quiz können die Teilnehmenden raten, von wem das Zitat stammt. Daraufhin wird in einem Video enthüllt, dass es sich um die indigene Aktivistin Tokata Iron Eyes handelt. Zum Schluss erfahren die Teilnehmenden mehr über Tokata Iron Eyes und den Kampf des Standing Rock Sioux Tribes gegen den Bau einer Ölpipeline in South Dakota. Diese Methode betont die kritischen Perspektiven indigener Stimmen und dient als positives Beispiel für junge Menschen, die sich für eine gerechtere Welt engagieren wollen.</p>



<p><strong>Tipps für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles grün oder was?</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/alles-gruen-oder-was/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 22:35:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dieses Microlearning eignet sich als Einstiegsmodul zu fossilen Energieträgern im grünen Kapitalismus.&#160; Es startet mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Microlearning eignet sich als Einstiegsmodul zu fossilen Energieträgern im grünen Kapitalismus.&nbsp; Es startet mit einer Einführung zu technologischen Lösungen für die Klimakrise, die aber auch globale Ungerechtigkeiten verstärken können. Ein Beispiel dafür ist grüner Wasserstoff als Energiequelle, dessen soziale und ökologische Risiken&nbsp; durch ein Meme veranschaulicht werden. In den folgenden Folien wird genauer auf die neokolonialen Aspekte der Herstellung und des Transports von Wasserstoff eingegangen. Daran anschließend kann die Frage gestellt werden, welche Alternativen den Teilnehmern für eine Energiewende einfallen, die sowohl sozial als auch ökologisch gerecht ist.</p>



<p>Auf Social Media findet ihr diesen Post <a href="https://www.instagram.com/p/C3QF4O-s0-u/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier.</a><br><br><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Klima (un)gerechte Scheinlösungen?</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/climate-unjust-solutions/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 22:13:07 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://endlich-wachstum.de/method/climate-unjust-solutions/</guid>

					<description><![CDATA[Diese digitale Bildungseinheit behandelt nicht-nachhaltige Produktions- und Lebensweisen und globale Ungerechtigkeiten am Beispiel des Autoverkehrs. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese digitale Bildungseinheit behandelt nicht-nachhaltige Produktions- und Lebensweisen und globale Ungerechtigkeiten am Beispiel des Autoverkehrs. Unter Verwendung eines kurzen, viralen Memes im Videoformat wird humorvoll von den CO2-Emissionen des Autoverkehrs, über die Risiken des Lithiumabbaus auf die Vorteile autofreier Städte hingeleitet. Daraufhin verdeutlicht ein kurzer Text die negativen Auswirkungen des Autoverkehrs und nimmt dabei auch E-Autos kritisch unter die Lupe. Dabei wird der Kontrast zwischen der vermeintlichen Nachhaltigkeit von E-Autos im Globalen Norden und den tatsächlichen Folgen des neokolonialen Lithiumabbaus im Globalen Süden deutlich. Zum Abschluss werden Alternativen für eine sozial-ökologische Verkehrswende präsentiert.</p>



<p>Ihr findet diesen Post auch auf unserem <a href="https://www.instagram.com/p/C3nKIvsIjL_/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Social Media Kanal.</a><br><br><strong>Tips für Anleitende</strong></p>



<p>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>
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		<item>
		<title>4 Gründe für Degrowth</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/4-gruende-fuer-degrowth/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 21:33:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese digitale Bildungseinheit eignet sich als kurze Einführung in Postwachstum. Sie stellt die Vorteile des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Diese digitale Bildungseinheit eignet sich als kurze Einführung in Postwachstum. Sie stellt die Vorteile des Postwachstums als alternative Lebensweise vor. Anhand von kurzen Zusammenfassungen und kleine Illustrationen wird aufgezeigt, wie wir unser Verhältnis zur Natur, Arbeit, Zeit und globalen Gerechtigkeit verändern können.  Die Methode kann Hoffnung erzeugen und die Fähigkeit der Teilnehmende zum Reflektieren über positive Zukunftsvisionen stärken.<br>Ihr findet diesen Post auch auf <a href="https://www.instagram.com/p/C30FdIzsIfS/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">unserem Instagram.</a><br><br><strong>Tipps für Anleitende</strong><br>Die Art, wie wir über gesellschaftliche Prozesse lernen, verändert sich – und damit auch unsere Bildungsmedien. Globales Lernen findet zunehmend digital statt, doch wie kann machtkritische Bildung den Sprung in alltagsnahe Formate wie Social Media schaffen? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene eignen sich zunehmend Wissen über Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter oder Tiktok an. Dadurch öffnet sich ein Möglichkeitsfenster für das Globale Lernen: Indem die Adressat*innen in ihrem Alltag abgeholt werden, ist der Zugang zu globalen Zugängen niedrigschwellig und die eigene Rolle und Selbstwirksamkeit wird verdeutlicht.<br>Aufgrund dessen haben wir einige unserer Methoden in kleine, digitale Lerneinheiten weiterentwickelt: Memes, Infografiken und kleine Videos zu Klimagerechtigkeit, globalen Ungleichheiten und Verteilungsfragen. Sie ermöglichen kleine Lernschritte, die durch spielerische und humorvolle Elemente Reflexion und Auseinandersetzung mit größeren Lernzielen ermöglichen. Diese sogenannten Microlearnings können als Diskussionseinstieg für einen Workshop dienen, als Nachbereitung mitgegeben oder für selbstständiges Nachforschen ans Herz gelegt werden.</p>
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		<title>Gutes Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caro Hoffmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 16:38:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Teilnehmenden (TN) schauen einen Kurzfilm und reflektieren anschließend über Fragen rund um ein Gutes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Teilnehmenden (TN) schauen einen Kurzfilm und reflektieren anschließend über Fragen rund um ein Gutes Leben.</p>



<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die TN …</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erhalten einen spielerischen Zugang zu Fragen rund um ein Gutes Leben.</li>



<li>reflektieren über die Rolle eines Guten Lebens im Zusammenhang mit Wirtschaftswachstum und globaler Gerechtigkeit.</li>



<li>beginnen, ihr eigenes Verhalten im Alltag sowie die gängige Praxis von Unternehmen im Umgang mit Wirtschaftswachstum zu verorten und zu hinterfragen.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Die anleitende Person bereitet den Raum so vor, dass das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GWTZR7ZeoIU">Video</a> mit Bild und Ton für alle Teilnehmenden hör- und sichtbar abgespielt werden kann. Die Reflexionsfragen (siehe Schritte 2 und 4) werden aufgeschrieben, um sie im passenden Moment gut sichtbar für alle zu machen.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Video Teil 1 (3 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person sagt, dass in dem Video einige englische Begriffe und Fachtermini vorkommen, und kündigt an, dass es Raum für Verständnisfragen geben wird. Anschließend spielt sie das Video ab bis zur Minute 2:15; „Dann hast du ausgesorgt und kannst völlig entspannt dein Leben genießen.“</p>



<p>Im Anschluss können Verständnisfragen gestellt und beantwortet werden.</p>



<p>2. Zwischenreflexion (5-10 Minuten)</p>



<p>Die TN kommen zu zweit über folgende Fragen ins Gespräch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was denkt die Person, die an dem Kaffeestand vorbeikommt, über Arbeit und die Lebensweise der Person, die den Kaffeestand betreibt? Wie stehst du dazu?</li>



<li>Was denkst du, wie wird die Person, die den Kaffeestand betreibt, reagieren?</li>
</ul>



<p>3. Video Teil 2 (2 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person spielt das Video ab Minute 2:11 bis zum Ende ab und ordnet das Video anschließend ein: Der Kurzfilm „Leben wir, um zu arbeiten – oder arbeiten wir, um zu leben?“ entstand 2021 durch den Arbeitskreis „Wohlstand ohne Wachstum“ von Attac Köln.</p>



<p>4. Auswertung (15-30 Minuten)</p>



<p>Die TN kommen wieder zu zweit zusammen und kommen ins Gespräch über den Kurzfilm. Folgende Fragen sollen dabei als Inspiration dienen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche unterschiedlichen Ansichten auf Arbeit und ein Gutes Leben haben die beiden Figuren in dem Kurzfilm?</li>



<li>Leben wir, um zu arbeiten – oder arbeiten wir, um zu leben?</li>



<li>Welche Rolle spielt Arbeit für meine Identität?</li>



<li>Wie beeinflusst Arbeit meine Lebensqualität?</li>



<li>Was bedeutet ein Gutes Leben für mich? Was brauche ich dafür?</li>



<li>Was hat die Einstellung der Person, die den Kaffeestand betreibt, mit globaler Gerechtigkeit zu tun?</li>
</ul>



<p>Anschließend haben die TN die Möglichkeit, in der Großgruppe Gedanken oder Emotionen zu teilen, die ihnen im Laufe der Methode gekommen sind.</p>



<p><strong>Varianten</strong></p>



<p>Es ist möglich, die Methode auf ca. 15-20 Minuten zu kürzen. Dazu spielt die anleitende Person in Schritt 1 das gesamte Video ab und ordnet es ein. Anschließend gibt es eine Auswertung in Paaren, kleineren Gruppen oder direkt in der Großgruppe. Zum Beispiel kann ein Fokus auf folgende Fragen gelegt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leben wir, um zu arbeiten – oder arbeiten wir, um zu leben?</li>



<li>Was bedeutet ein Gutes Leben für mich? Was brauche ich dafür?</li>



<li>Was hat ein Gutes Leben für alle mit globaler Gerechtigkeit zu tun?</li>
</ul>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Die Methode kann gut digital genutzt werden. Dazu braucht es einen Online-Raum, ggf. mit der Möglichkeit, Breakout-Räume zu erstellen für eine Reflexion zu zweit oder in Kleingruppen. Der Link zum Video und die Reflexionsfragen werden in dem Fall von der anleitenden Person in den Chat gestellt.</p>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Video ist auf Deutsch mit einigen englischen und fachlichen Begriffen und hat nur automatisch erzeugte Untertitel, die sehr unpräzise sind. Um sprachliche Barrieren möglichst gering zu halten, ist es wichtig, dies im Vorhinein transparent zu machen und genug Raum für Verständnisfragen einzuräumen.</li>



<li>In der Methode steht die Reflexion einer persönlichen Perspektive auf Arbeit und ein Gutes Leben im Mittelpunkt. Dabei ist wichtig, zu beachten, dass gesellschaftliche Positionierungen die eigene Perspektive beeinflussen. Ein individuelles Konzept eines Guten Lebens kann andere Konzepte eines Guten Lebens einschränken. Wenn z. B. die Vorstellung eines Guten Lebens beinhaltet, jedes Jahr in den Urlaub zu fliegen, hat das Konsequenzen für Mensch und Natur. Daher ist es wichtig, zu betonen, dass aus einer globalen Gerechtigkeitsperspektive ein Gutes Leben für alle unter Einbeziehung marginalisierter Perspektiven und Positionierungen ein Aushandlungsprozess ist. Dies kann in der Abschlussauswertung in der Großgruppe oder in der Weiterarbeit geschehen.</li>
</ul>



<p><strong>Arbeitsmaterial</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Video</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Attac. <em>Leben wir, um zu arbeiten – oder arbeiten wir, um zu leben?</em> Anekdote vom Guten Leben. Attac Köln 2021. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GWTZR7ZeoIU">www.youtube.com/watch?v=GWTZR7ZeoIU</a>.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p><strong>Quellen und Weiterführendes</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Acosta, Alberto (2015): <em>Buen vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben</em>. Oekom Verlag.</li>



<li>I.L.A. Kollektiv (Hrsg.) (2017): <em>Auf Kosten Anderer? </em><em>Wie die imperiale Lebensweise ein gutes Leben für alle verhindert</em>. I.L.A. Kollektiv. <a href="https://www.oekom.de/buch/auf-kosten-anderer-9783960060253">https://www.oekom.de/buch/auf-kosten-anderer-9783960060253</a>.</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Stimmen aus der Geschichte &#8211; Kapitalismus</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/stimmen-aus-der-geschichte-kapitalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Parwaneh Mirassan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 14:34:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Teilnehmenden setzen sich mit einer Auswahl relevanter Ereignisse und Zitate zur Geschichte des Kapitalismus auseinander.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die Teilnehmenden (TN) …</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>lernen wichtige Ereignisse und Perspektiven aus der Geschichte des globalen Kapitalismus kennen und erkennen historische Verknüpfungen.</li>



<li>erkennen und reflektieren anhand konkreter Beispiele den Zusammenhang zwischen einem Zeitpunkt und Ort in der Geschichte sowie globale Zusammenhänge.</li>



<li>verstehen Kapitalismus als dynamischen (historischen) Prozess, der von Machtverhältnissen geprägt und unterschiedlich gestaltbar ist.</li>



<li>werden dazu angeregt, über den Fortschrittsglauben im Kapitalismus zu reflektieren.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Hintergrund</p>



<p>Die TN schauen sich relevante Ereignisse oder Zitate aus der Geschichte des Kapitalismus an und tauschen sich über eines davon aus. Zusammen wird das Ereignis/Zitat in einen geschichtlichen Kontext und globalen Zusammenhang gebracht. Zum Abschluss werden die Zitate inhaltlich bzw. assoziativ geordnet. So wird ein westlich linear geprägtes Zeitverständnis in Frage gestellt.</p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Die Ereignisse und Zitate (siehe Material zum Download) werden zunächst gemäß der Vorlage ausgedruckt. Dabei stehen zwei Sets zur Verfügung: Hier geht es um die Geschichte des Kapitalismus, im anderen unter dem Titel „Stimmen aus der Geschichte &#8211; Technik und Digitalisierung“ um die Geschichte (digitaler) Technik.</p>



<p>Je nach Kontext und Gruppengröße kann das Set für sich oder in Kombination mit dem anderen verwendet werden. Auf der Vorderseite der Karte soll ein Zitat/Ereignis und die dazugehörige Jahreszahl zu sehen sein, während auf der Rückseite ein Hintergrundtext gedruckt ist. Hierfür empfiehlt es sich, dickeres Papier zu nehmen oder die Karten direkt zu laminieren, damit sie mehrfach genutzt werden können. Die Karten werden je nach zeitlichem Kontext in der Geschichte an einer im Raum aufgespannten Wäscheleine befestigt. Zur besseren Einordnung werden die Jahreszahlen ergänzend zwischen den Zitaten aufgehängt. Ein Flipchart mit den Leitfragen (siehe Durchführung) liegt bereit.</p>



<p>Für die anleitende Person gibt es zusätzlich eine Übersicht mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Karten. Diese sollen vorher sorgfältig durchgegangen werden, damit im Laufe der Übung entsprechende Informationen eingebracht werden können.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Findung der Kleingruppen (15 Minuten)</p>



<p>Nachdem der Ablauf der Übung erklärt wurde, laufen die TN entlang des Zeitstrahls und schauen sich die ausgehängten Ereignisse und Zitate an (siehe Material zum Download). Dabei wird vorerst nur die vordere Seite angeschaut.</p>



<p>Jede Person wählt eine Karte, die sie interessiert und über die sie mehr wissen will. So sollen sich Kleingruppen von etwa 3 Personen um eine Karte finden. Je nach Gruppenaufteilung können sich TN einer anderen Gruppe zuordnen oder die Gruppengröße kann abweichen.</p>



<p>2. Kleingruppenphase 1 (10-15 Minuten)</p>



<p>Jede Kleingruppe schaut sich vorerst die Vorderseite der Karte an und tauscht sich anschließend über folgende Leitfragen aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was sind eure ersten Assoziationen, wenn ihr die Karte lest?</li>



<li>In welchem Zusammenhang steht das abgebildete Ereignis mit Kapitalismus?</li>



<li>In welchem Kontext könnte das Zitat/Ereignis stehen?</li>



<li>Welche Absicht könnte hinter dem Zitat/Ereignis stehen?</li>



<li>Welche (historische) Bedeutung hat das Ereignis/Zitat?</li>



<li>Welche Chancen oder Herausforderungen seht ihr im Zusammenhang mit dem Ereignis/Zitat?</li>



<li>Welche Fragen habt ihr zu diesem Zitat? Notiert euch diese!</li>
</ul>



<p>Die Anleitenden sollen darauf achten, dass alle TN in den Gruppen zu Wort kommen (können).</p>



<p>3. Kleingruppenphase 2 (15 Minuten)</p>



<p>Nun drehen die TN die Karte um und erhalten mehr Hintergrundinformationen zu dem Zitat/Ereignis. Sie haben Zeit, sich darüber auszutauschen, inwiefern sich ihre Antworten auf die Fragen oben nun verändert haben.</p>



<p>4. Auswertung 1 (15-20 Minuten)</p>



<p>Alle kommen zusammen. Eine Gruppe liest die Vorderseite der Karte vor und erläutert, inwiefern das Ereignis/Zitat wichtig ist. Die Karte wird dabei gut sichtbar für alle platziert (z. B. an einer Pinnwand oder auf dem Boden). Die nachfolgenden Gruppen überlegen, ob sie einen Anknüpfungspunkt finden können, und platzieren ihre Karte entsprechend nah oder fern von bereits hängenden Karten, bis alle Gruppen ihre Karte vorgestellt haben.</p>



<p>5. Vervollständigung (5 Minuten)</p>



<p>Möglicherweise sind Karten auf der Wäscheleine verblieben, weil sie anfangs nicht ausgesucht wurden. Nun kann die Gruppe schauen, ob zusätzliche Karten in die nach Inhalten sortierte Übersicht hinzugefügt werden sollen.</p>



<p>6. Auswertung 2 (10-20 Minuten)</p>



<p>Zum Abschluss kann die Gruppe nochmal gemeinsam auf die neue Übersicht schauen und ihre Gedanken zu folgenden Fragen teilen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was fällt euch auf, wenn ihr zurück an unseren Zeitstrahl vom Anfang denkt und nun diese Übersicht vor euch seht? Welche Gedanken gehen euch durch den Kopf?</li>



<li>Welche Perspektiven wurden sichtbar? Welche fehlen?</li>



<li>Wie beeinflusst Geschichte unsere Gesellschaft? Wie und von wem wird Geschichte erzählt und geschrieben? Welche Probleme und Herausforderungen sind damit verbunden? Wie könnte Geschichte „gerechter“ erzählt werden?</li>
</ul>



<p><strong>Varianten</strong></p>



<p>Statt an einer Wäscheleine können die Karten am Anfang der Übung auch auf dem Boden im Raum ausliegen oder an einer Tafel/Wand befestigt werden.</p>



<p>Für eine spielerische Variante können die Zitate auch anders eingesetzt werden. In dieser Variante zeigt die Vorderseite der Ausdrucke nur das Zitat (ohne die Jahreszahl) sowie die Rückseite die entsprechenden Hintergrundinformationen. Zu Beginn der Methode werden sie in nicht chronologischer Reihenfolge ausgestellt oder direkt verteilt. Zwei oder drei TN erhalten nun ein Zitat und sollen es dann grob zeitlich einordnen. Bei der Vorstellung werden die Zitate in die chronologische Reihenfolge gebracht. Im Anschluss an die Kleingruppenphase werden die Zitate entsprechend ihrer Einschätzung in der Kleingruppe beispielsweise an einer Wäscheleine angebracht. Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, können vorher einige Jahreszahlen an die Leine gehängt werden. Bei dieser Variante kann zusätzlich auf den Pool an Reflexionsfragen aus dem regulären Ablauf zurückgegriffen werden.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Bei einer digitalen Durchführung der Methode ergeben sich folgende Änderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es werden ein Online-Konferenzraum und Breakout-Räume benötigt.</li>



<li>Alle ausgewählten Karten müssen vorab in einem Dokument zusammengefügt werden. Zitate und Hintergründe sind hier auf einer einzigen Seite zusammengeführt. Das Dokument enthält Seitenzahlen.</li>



<li>Die TN erhalten individuell Zugriff auf das Dokument und haben ca. 5-15&nbsp;Minuten Zeit (je nach Anzahl der Karten), um sich eine Übersicht über die Karten zu verschaffen.</li>



<li>Es werden Breakout-Räume eröffnet, denen sich die TN selbstständig zuordnen können. Die TN ordnen sich entsprechend der Seitenzahl der Karte zu, die sie ausgewählt haben.</li>



<li>Die TN schauen sich sowohl das Zitat/Ereignis als auch die Hintergrundinformationen an, bevor sie das erste Mal über die Leitfragen in Austausch kommen.</li>



<li>Die Leitfragen müssen den TN zugänglich gemacht werden, bevor diese in Breakout-Räume gehen. Dies kann beispielsweise über den Chat geschehen.</li>
</ul>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<p>Content Note: Je nach den individuellen Vorerfahrungen und Lebensgeschichten der TN können vor allem Zitate/Ereignisse, die mit struktureller Diskriminierung in Verbindung stehen, starke Emotionen auslösen. Daher ist es ratsam, den TN selbst zu überlassen, mit welcher Karte sie sich beschäftigen möchten. Zusätzlich kann die anleitende Person den TN zu Anfang die Möglichkeit eröffnen, sich auch herausziehen zu können oder auf die Anleitenden zuzugehen.</p>



<p>Die Methode wurde bewusst so umgestaltet, dass eine chronologische Geschichtserzählung nicht mehr im Mittelpunkt steht. Es ist möglich, dass durch die Arbeit mit der Variante oder durch Beiträge von TN die Fokussierung auf Jahreszahlen und Kausalität sowie angeblich universell „bedeutende“ Geschichtsereignisse und eurozentrische Perspektiven stärker präsent werden. Dann ist es sinnvoll und wichtig, eine kritische Perspektive auf ein westlich geprägtes lineares Zeitverständnis und damit in Zusammenhang stehende globale Macht- und Ungleichheitsverhältnisse einzubringen sowie über die Existenz und Bedeutung nichtlinearer Zeitverständnisse zu sprechen. Ein interessantes Interview, in dem neben anderen Aspekten des kolonialen Erbes auch die Rolle eines westlichen Zeitverständnisses angesprochen wird, findet ihr <a href="https://www.zeit.de/zett/2022-10/sinthujan-varatharajah-kolonialismus-rassismus-eurozentrismus">hier</a>.</p>



<p>Die Übung erfordert von der anleitenden Person gewisse Vorkenntnisse, die (auch) der Zitatsammlung entnommen werden können. Dauer und Ausführlichkeit der Übung sollten an die Konzentrationsfähigkeit der Gruppe angepasst werden. Hierzu können Ereignisse/Zitate weggelassen oder weitere hinzugefügt werden. Die Kleingruppe kann beispielsweise sofort beide Seiten angucken, einzelne Leitfragen können weggelassen oder weitere hinzugefügt werden. Der Blick auf die verbliebenen Zitate kann weggelassen werden.</p>



<p>Die anleitende Person kann die Kleingruppen in ihrer Arbeit mit den Zitaten und Ereignissen bei Bedarf unterstützen.</p>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit</strong></p>



<p>Im Idealfall wird mit dem Thema weitergearbeitet, das am meisten diskutiert wurde oder bei dem sich die größten Lücken aufgetan haben. Möglicherweise hilfreiche Methoden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zur Einführung in den Begriff der <em>Mentalen Infrastrukturen des Wachstums</em>: „Autobahn im Kopf“</li>



<li>Zur Weiterführung der Diskussion über das Für und Wider des Wirtschaftswachstums: „Die zwei Seiten der Medaille“</li>



<li>Zu globalen Entwicklungsperspektiven im Kapitalismus: „Gutes Leben kann es nur für alle geben“</li>
</ul>



<p><strong>Arbeitsmaterial zum Download</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zitatkarten (mit oder ohne Jahreszahlen)</li>



<li>Übersicht inklusive Hintergrundinformationen für Anleitende</li>
</ul>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stimmen aus der Geschichte &#8211; Digitalisierung</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/stimmen-aus-der-geschichte-technik-digitalisierung/</link>
					<comments>https://endlich-wachstum.de/method/stimmen-aus-der-geschichte-technik-digitalisierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Parwaneh Mirassan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 13:34:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Teilnehmenden setzen sich mit einer Auswahl relevanter Ereignisse und Zitate auseinander, die mit der Geschichte der digitalen Technik in Zusammenhang stehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die Teilnehmenden (TN)…</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>lernen wichtige Ereignisse und Perspektiven aus der Geschichte der (digitalen Technik) kennen und erkennen historische Verknüpfungen.</li>



<li>erkennen und reflektieren anhand konkreter Beispiele den Zusammenhang zwischen einem Zeitpunkt und Ort in der Geschichte sowie globale Zusammenhänge.</li>



<li>verstehen die Technikentwicklung als dynamischen (historischen) Prozess, der von Machtverhältnissen geprägt und unterschiedlich gestaltbar ist.</li>



<li>werden dazu angeregt, über den Fortschrittsglauben im Kapitalismus zu reflektieren.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Hintergrund</p>



<p>Die TN schauen sich relevante Ereignisse oder Zitate aus der Geschichte der (digitalen) Technik an und tauschen sich über eines davon aus. Zusammen wird das Ereignis/Zitat in einen geschichtlichen Kontext und globalen Zusammenhang gebracht. Zum Abschluss werden die Zitate inhaltlich bzw. assoziativ geclustert. So wird ein westlich linear geprägtes Zeitverständnis in Frage gestellt.</p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Die Ereignisse und Zitate (siehe Material zum Download) werden zunächst gemäß der Vorlage ausgedruckt. Dabei stehen zwei Sets zur Verfügung: Hier geht es um die Geschichte der (digitalen) Technik, im anderen unter dem Titel „Stimmen aus der Geschichte &#8211; Kapitalismus“ um die Geschichte des globalen Kapitalismus.</p>



<p>Je nach Kontext und Gruppengröße kann das Set für sich oder in Kombination mit dem anderen verwendet werden. Auf der Vorderseite der Karte soll ein Zitat/Ereignis und die dazugehörige Jahreszahl zu sehen sein, während auf der Rückseite ein Hintergrundtext gedruckt ist. Hierfür empfiehlt es sich, dickeres Papier zu nehmen oder die Karten direkt zu laminieren, damit sie mehrfach genutzt werden können. Die Karten werden je nach zeitlichem Kontext in der Geschichte an einer im Raum aufgespannten Wäscheleine befestigt. Zur besseren Einordnung werden die Jahreszahlen ergänzend zwischen den Zitaten aufgehängt. Ein Flipchart mit den Leitfragen (siehe Durchführung) liegt bereit.</p>



<p>Für die anleitende Person gibt es zusätzlich eine Übersicht mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Karten. Diese sollen vorher sorgfältig durchgegangen werden, damit im Laufe der Übung entsprechende Informationen eingebracht werden können.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Einstieg (20 Minuten)</p>



<p>Nachdem der Ablauf der Übung erklärt wurde, laufen die TN entlang des Zeitstrahls und schauen sich die ausgehängten Ereignisse und Zitate an (siehe Material zum Download). Dabei wird vorerst nur die vordere Seite angeschaut.</p>



<p>Jede Person wählt eine Karte, die sie interessiert und über die sie mehr wissen will. So sollen sich Kleingruppen von etwa 3 Personen um eine Karte finden. Je nach Gruppenaufteilung können sich TN einer anderen Gruppe zuordnen oder die Gruppengröße kann abweichen.</p>



<p>3. Kleingruppenphase (30 Minuten)</p>



<p>Jede Kleingruppe schaut sich vorerst die Vorderseite der Karte an und tauscht sich anschließend über folgende Leitfragen aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was sind eure ersten Assoziationen, wenn ihr die Karte lest?</li>



<li>In welchem Kontext könnte das Zitat/Ereignis stehen?</li>



<li>Welche Absicht könnte hinter dem Zitat/Ereignis stehen?</li>



<li>Welche (historische) Bedeutung hat das Ereignis/Zitat?</li>



<li>Welche Chancen oder Herausforderungen seht ihr im Zusammenhang mit dem Ereignis/Zitat?</li>



<li>Welche Fragen habt ihr zu diesem Zitat? Notiert euch diese!</li>
</ul>



<p>Die Anleitenden sollen darauf achten, dass alle TN in den Gruppen zu Wort kommen (können).</p>



<p>&#8211; Nun drehen die TN die Karte um und erhalten mehr Hintergrundinfos zu dem Zitat/Ereignis. Sie haben Zeit, sich darüber auszutauschen, inwiefern sich ihre Antworten auf die Fragen oben nun verändert haben.</p>



<p>4. Zusammentragen in der Großgruppe (20 Minuten)</p>



<p>Alle kommen zusammen. Eine Gruppe liest die Vorderseite der Karte vor und erläutert, inwiefern das Ereignis/Zitat wichtig ist. Die Karte wird dabei gut sichtbar für alle platziert (z.&nbsp;B. an einer Pinnwand oder auf dem Boden). Die nachfolgenden Gruppen überlegen, ob sie einen Anknüpfungspunkt finden können, und platzieren ihre Karte entsprechend nah oder fern von bereits hängenden Karten, bis alle Gruppen ihre Karte vorgestellt haben.</p>



<p>Möglicherweise sind Karten auf der Wäscheleine verblieben, weil sie anfangs nicht ausgesucht wurden. Nun kann die Gruppe schauen, ob zusätzliche Karten in die nach Inhalten sortierte Übersicht hinzugefügt werden sollen.</p>



<p>5. Auswertung (15-20 Minuten)</p>



<p>Zum Abschluss kann die Gruppe nochmal gemeinsam auf die neue Übersicht schauen und ihre Gedanken zu folgenden Fragen teilen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was fällt euch auf, wenn ihr zurück an unseren Zeitstrahl vom Anfang denkt und nun diese Übersicht vor euch seht? Welche Gedanken gehen euch durch den Kopf?</li>



<li>Welche Perspektiven wurden sichtbar? Welche fehlen?</li>



<li>Wie beeinflusst Geschichte unsere Gesellschaft? Wie und von wem wird Geschichte erzählt und geschrieben? Welche Probleme und Herausforderungen sind damit verbunden? Wie könnte Geschichte „gerechter“ erzählt werden?</li>



<li>In den Zitaten sprechen vor allem Männer*. Welche Gründe seht ihr dafür?</li>
</ul>



<p><strong>Varianten</strong></p>



<p>Statt an einer Wäscheleine können die Karten am Anfang der Übung auch auf dem Boden im Raum ausliegen oder an einer Tafel/Wand befestigt werden.</p>



<p>Für eine spielerische Variante können die Zitate auch anders eingesetzt werden. In dieser Variante zeigt die Vorderseite der Ausdrucke nur das Zitat (ohne die Jahreszahl) und die Rückseite die entsprechenden Hintergrundinformationen. Zu Beginn der Methode werden sie in nicht chronologischer Reihenfolge ausgestellt oder direkt verteilt. Zwei oder drei TN erhalten nun ein Zitat und sollen es dann grob zeitlich einordnen. Bei der Vorstellung werden die Zitate in die chronologische Reihenfolge gebracht. Im Anschluss an die Kleingruppenphase werden die Zitate entsprechend ihrer Einschätzung in der Kleingruppe beispielsweise an einer Wäscheleine angebracht. Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, können vorher einige Jahreszahlen an die Leine gehängt werden. Bei dieser Variante kann zusätzlich auf den Pool an Reflexionsfragen aus dem regulären Ablauf zurückgegriffen werden.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Bei einer digitalen Durchführung der Methode ergeben sich folgende Änderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es werden ein Online-Konferenzraum und Breakout-Räume benötigt.</li>



<li>Alle ausgewählten Karten müssen vorab in einem Dokument zusammengefügt werden. Zitate und Hintergründe sind hier auf einer einzigen Seite zusammengeführt. Das Dokument enthält Seitenzahlen.</li>



<li>Die TN erhalten individuell Zugriff auf das Dokument und haben ca. 5-15&nbsp;Minuten Zeit (je nach Anzahl der Karten), um sich eine Übersicht über die Karten zu verschaffen.</li>



<li>Es werden Breakout-Räume eröffnet, denen sich die TN selbstständig zuordnen können. Die TN ordnen sich entsprechend der Seitenzahl der Karte zu, die sie ausgewählt haben.</li>



<li>Die TN schauen sich sowohl das Zitat/Ereignis als auch die Hintergrundinformationen an, bevor sie das erste Mal über die Leitfragen in Austausch kommen.</li>



<li>Die Leitfragen müssen den TN zugänglich gemacht werden, bevor diese in Breakout-Räume gehen. Dies kann beispielsweise über den Chat geschehen.</li>
</ul>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<p>Da TN unterschiedliche Zugänge zu Themen haben, empfehlen wir ihnen selbst zu überlassen, mit welcher Karte sie sich beschäftigen möchten.</p>



<p>Die Methode wurde bewusst so gestaltet, dass eine chronologische Geschichtserzählung nicht mehr im Mittelpunkt steht. Es ist möglich, dass durch die Arbeit mit der Variante oder durch Beiträge von TN die Fokussierung auf Jahreszahlen und Kausalität sowie angeblich universell „bedeutende“ Geschichtsereignisse und eurozentrische Perspektiven stärker präsent werden. Dann ist es sinnvoll und wichtig, eine kritische Perspektive auf ein westlich geprägtes lineares Zeitverständnis und damit in Zusammenhang stehende globale Macht- und Ungleichheitsverhältnisse einzubringen sowie über die Existenz und Bedeutung nichtlinearer Zeitverständnisse zu sprechen. Ein interessantes Interview, in dem neben anderen Aspekten des kolonialen Erbes auch die Rolle eines westlichen Zeitverständnisses angesprochen wird, findet ihr <a href="https://www.zeit.de/zett/2022-10/sinthujan-varatharajah-kolonialismus-rassismus-eurozentrismus">hier</a>.</p>



<p>Die Übung erfordert von der anleitenden Person gewisse Vorkenntnisse, die (auch) der Zitatsammlung entnommen werden können. Dauer und Ausführlichkeit der Übung sollten an die Konzentrationsfähigkeit der Gruppe angepasst werden. Hierzu können Ereignisse/Zitate weggelassen oder weitere hinzugefügt werden. Die Kleingruppe kann beispielsweise sofort beide Seiten angucken, einzelne Leitfragen können weggelassen oder weitere hinzugefügt werden. Der Blick auf die verbliebenen Zitate kann weggelassen werden.</p>



<p>Die anleitende Person kann die Kleingruppen in ihrer Arbeit mit den Zitaten und Ereignissen bei Bedarf unterstützen.</p>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit</strong></p>



<p>Im Idealfall wird mit dem Thema weitergearbeitet, das am meisten diskutiert wurde oder bei dem sich die größten Lücken aufgetan haben. Möglicherweise hilfreiche Methoden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zur Weiterarbeit zu technischen Scheinlösungen für die Klimakrise: „(K)eine Lösung für die Klimakrise“</li>



<li>Zur Weiterarbeit zur Rolle und Funktionsweise von Plattformen im digitalisierten Kapitalismus: „Let’s make money!“</li>



<li>Zur Rolle von Rebound-Effekten in der Digitalisierung: „Rebound-Comics digitale Technik“</li>
</ul>
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		<title>Präsentation zu Klimagerechtigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Parwaneh Mirassan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 11:32:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Präsentation bietet Teilnehmenden (TN) einen Einblick in das Themenfeld „Klimagerechtigkeit“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Lernziele</strong></p>



<p>Die TN …</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>lernen das Themenfeld der Klimagerechtigkeit kennen.</li>



<li>verfügen nach der Präsentation über ein gemeinsames Grundwissen, auf das später ggf. in anderen Methoden Bezug genommen werden kann.</li>



<li>reflektieren die Rolle von globaler Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Klimakrise.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Um die Präsentation gut anwenden zu können, bedarf es Hintergrundwissen der anleitenden Person. Im Zusatzdokument „Weiterführende Infos zur Präsentation zu Klimagerechtigkeit“ (siehe Arbeitsmaterial zum Download) werden die Inhalte der Folien kontextualisiert. Zudem finden sich dort weitere Quellen für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema. Falls einzelne Begriffe oder Konzepte nicht verstanden werden, werden diese in der Regel in den angegebenen Quellen deutlicher. Manche der Quellen sind auf englischer Sprache. Das Zusatzdokument dient als Hilfestellung für die Präsentation. Darüber hinaus gibt es natürlich noch sehr viel mehr Wissen zu finden, das bei Bedarf recherchiert werden kann.</p>



<p>Der Beamer wird ausgerichtet und die Stühle im Raum so platziert, dass alle TN einen guten Blick auf die Leinwand mit der Präsentation haben. Bei Bedarf wird der Raum abgedunkelt. Die anleitende Person entscheidet je nach Kontext und zeitlichem Rahmen, welche Folien sie zeigen will und welche ggf. gekürzt werden können oder was es noch zusätzlich an Informationen braucht.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Einleitung (5 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person benennt die Länge der nachfolgenden Präsentation und erklärt grob, welche Themen darin behandelt werden (siehe auch Content Note). Es bietet sich an, hier zu klären, wann es Platz für welche Fragen gibt. Z. B.: Verständnisfragen können zwischendurch gestellt werden und alle anderen am Ende der Präsentation.</p>



<p>2. Präsentation (30 Minuten)</p>



<p>Die anleitende Person präsentiert die Folien zum Thema Klimagerechtigkeit und unterlegt diese mit Hintergrundinformationen.</p>



<p>3. Auswertung (15 Minuten)</p>



<p>Am Ende der Präsentation haben die TN Zeit, Fragen zu stellen oder ihre Gedanken auszusprechen. Dazu können sie zu zweit für ca. 5 Minuten über folgende Fragen ins Gespräch kommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was verstehe ich unter Klimagerechtigkeit?</li>



<li>Was war neu für mich?</li>
</ul>



<p>Anschließend gibt es ca. 10 Minuten Zeit, um in der großen Gruppe Gedanken zu den Fragen oder darüber hinaus zu teilen.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Für die digitale Durchführung braucht es einen digitalen Raum und Breakout-Räume für den Austausch zu zweit für die Auswertung. Zudem braucht es eine Chat-Moderation.</p>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Content Note: Das Thema „Klimagerechtigkeit“ steht im engen Zusammenhang mit Kolonialismus, Rassismus, Klassismus, Patriarchat und anderer struktureller Diskriminierung. Dies wird an manchen Stellen thematisiert. Es gilt, das vorab transparent zu machen, damit TN gut auf sich selbst achten können und ggf. den Raum verlassen können.</li>



<li>Um möglichst alle TN mitzunehmen, ist es wichtig, möglichst einfache Sprache zu verwenden – also kurze Sätze verwenden und Fachbegriffe vermeiden bzw. erklären.</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>1, 2 oder 3? Klimagerechtigkeit</title>
		<link>https://endlich-wachstum.de/method/1-2-oder-3-ein-quiz-zu-klimagerechtigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Parwaneh Mirassan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 09:45:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie bei der Fernsehshow „1, 2 oder 3“ finden die Teilnehmenden (TN) die richtigen Antworten zu Fragen rund um Klimagerechtigkeit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Teilnehmenden (TN) …</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>entwickeln spielerisch Interesse an Fragen rund um Klimakrise und globale Gerechtigkeit.</li>



<li>verfügen nach dem Quiz über ein gemeinsames Grundwissen zu Klimakrise und globaler Gerechtigkeit, auf das später Bezug genommen werden kann.</li>



<li>erkennen Klimagerechtigkeit als weites und komplexes Thema, mit dem viele Aspekte und Fragen verbunden sind.</li>
</ul>



<p><strong>Ablauf</strong></p>



<p>Vorbereitung</p>



<p>Die Fragen für das Quiz werden in einer Präsentation zusammengestellt. Hierfür kann die Beispiel-Präsentation genutzt werden, die sich als Einstieg eignet. Alternativ können dem eigenen Kontext entsprechende Fragen aus dem Fragenpool ausgewählt werden (siehe Material zum Download). Es sollten nicht mehr als 8-10 Fragen verwendet werden. Bei der hier vorgestellten Variante des Quiz arbeiten die TN in Gruppen zusammen. Eine individualisierte und aktivere Variante findet sich unter <em>Varianten</em>.</p>



<p>Durchführung</p>



<p>1. Einführung in das Quiz (5 Minuten)</p>



<p>Zunächst werden die TN in Kleingruppen à 3-4 Personen aufgeteilt und das Spiel wird erklärt. Jede Gruppe erhält drei Moderationskarten mit den Lösungsnummern 1, 2 oder 3.</p>



<p>2. Quiz und Diskussion (10-25 Minuten)</p>



<p>Mithilfe eines Beamers werden die Quizfragen an die Wand geworfen und vorgelesen. Die Kleingruppen haben 30 Sekunden Zeit, sich zu beraten und auf eine Lösung zu verständigen. Wenn die anleitende Person ein Zeichen (Glocke, Klingel o.&nbsp;ä.) gibt, halten alle Kleingruppen ihre Lösungszahl hoch. Die Auflösung erscheint auf der nächsten Folie. Die Antworten auf den Folien fallen aus Platzgründen recht knapp aus und können von der anleitenden Person (oder den TN) noch weiter ausgeführt werden. Nicht alle Fragen passen in ein klares „Richtig-Falsch-Schema“. Diese sind im Fragenpool entsprechend beschrieben. Nach jeder Frage sollten Nachfragen und Diskussion ermöglicht werden.</p>



<p><strong>Varianten</strong></p>



<p>Die Fragen können – je nach Zielgruppe – auch in andere Spielformate übertragen werden.</p>



<p>Das Quiz kann z.&nbsp;B. noch stärker nach dem Format der Quizshow „1, 2 oder 3“ gespielt werden. Hier kommen die TN mehr in Bewegung. Dazu werden drei Felder mit den Zahlen 1, 2 und 3 auf dem Boden markiert. Die TN spielen jeweils für sich allein. Eine Frage wird mit dem Beamer visualisiert und mit den Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Die TN haben dann 10 Sekunden Zeit, zwischen den Feldern hin und her zu springen, sich für eine Antwortmöglichkeit zu entscheiden und in das entsprechende Feld zu gehen. Dabei kann Musik vorgespielt werden. Wenn diese anhält, müssen die TN in dem entsprechenden Feld stehen. Nun wird die korrekte Antwort vorgelesen und so weiter.</p>



<p>Wenn gewünscht können Punkte für jede richtige Antwort vergeben und am Ende Gewinner*innen gekürt werden. Wichtig ist hier, dass es nicht darum geht, zu „gewinnen“, sondern um einen Einstieg ins Thema und die Entwicklung eines gemeinsamen Grundwissens.</p>



<p><strong>Durchführung digital</strong></p>



<p>Das Quiz kann mit kleinen Anpassungen im digitalen Raum durchgeführt werden.</p>



<p>Zwei Varianten sind möglich:</p>



<p>a) Alle zusammen in einem Online-Raum: Die Präsentation mit den Quizfragen wird über den Bildschirm der anleitenden Person geteilt. Die TN haben kurz Zeit, allein zu überlegen, und können dann ihre Antwort als Zahl (1, 2 oder 3) in den Chat schreiben. Die anleitende Person erklärt die Antwort und geht weiter zur nächsten Frage.</p>



<p>b) In Kleingruppen (Breakout-Räumen): Die TN erhalten eine Liste an Quizfragen mit Antwortmöglichkeiten (z.&nbsp;B. über den Chat oder über ein Dokument, das mit den TN geteilt wird). Dann gehen sie in Kleingruppen à 3-4 TN in Breakout-Räume und haben 10 Minuten Zeit, um alle Fragen gemeinsam zu beantworten. Danach kommen alle im Hauptraum zusammen, vergleichen die Ergebnisse miteinander und erhalten die richtige Auflösung und ggf. Erklärungen von der anleitenden Person.</p>



<p><strong>Tipps und Hinweise für Anleitende</strong></p>



<p>Ziel des Quiz ist weniger der Wettbewerb als vielmehr der Wissensaustausch und die Diskussion zwischen den TN sowie die Schaffung einer gemeinsamen inhaltlichen Wissensgrundlage, auf der spätere Methoden aufbauen können. Daher muss nicht unbedingt am Ende eine Sieger*innengruppe mit den meisten Punkten gekürt werden. Dies kann jedoch das spielerische Element der Übung verstärken. Bzgl. des spielerischen Elements gilt einerseits, zu beachten, dass manche Zielgruppen dadurch besser angesprochen werden und ihr Interesse geweckt wird. Gleichzeitig können sich andere dabei kindisch fühlen und Abwehrreaktionen zeigen. Unsichere TN folgen oft der Mehrheit der Antworten, wodurch auch ein Voneinander-Lernen möglich ist.</p>



<p>Je nach Biographie und Erfahrung der TN können einzelne Fragen aufwühlen oder traurig machen. Es ist wichtig, die TN dafür zu sensibilisieren, dass einige der Themen, die in den Fragen angesprochen werden, Menschen auch persönlich betreffen. Bei Klimagerechtigkeit handelt es sich nicht um ein „spaßiges“ Thema, auch wenn die Methode sich ihm spielerisch annähert. Außerdem können sich TN, die falsche Antworten geben, damit nicht wohlfühlen – im schlimmsten Fall „unwissend“ oder „nicht kompetent“. Dem kann vorgebeugt werden, indem zu Beginn betont wird, dass Menschen unterschiedliche Vorerfahrungen und unterschiedliches Vorwissen mitbringen und dass es nicht darum geht, zu gewinnen oder Wissen „abzuprüfen“, sondern gemeinsam zu lernen.</p>



<p>Die hier aufgeführte Auswahl an Fragen sollte an die Zielgruppe angepasst werden. Die Fragen im Fragenpool sind gekennzeichnet mit „basic“ oder „weiterführend“, je nach Schwierigkeitsgrad. Je nach Kontext können auch eigene Fragen ergänzt und bestehende Fragen weggelassen werden. Auch können mehr offensichtlich falsche Antwortmöglichkeiten eingebaut werden, um den Schwierigkeitsgrad zu reduzieren. Bei Zielgruppen mit viel Vorwissen kann wiederum ganz darauf verzichtet werden, Lösungsmöglichkeiten vorzugeben.</p>



<p>Die Antworten im Fragenpool enthalten teils ausführlichere Hintergrundinformationen. Die anleitende Person entscheidet bei der Zusammenstellung der Präsentation, wie tief die Antworten auf den Folien gehen sollen bzw. was verbal ergänzt wird.</p>



<p>Weitere Informationen für mögliche Fragen sind beispielsweise in der Methode <em>Stimmen aus der Geschichte – Kapitalismus</em> zu finden oder können kontextabhängig selbst entworfen werden.</p>



<p>Für das Quiz selbst ist keine Auswertung vorgesehen. Es empfiehlt sich, nach dem Quiz mit einer Methode weiterzuarbeiten, die eine tiefere Auseinandersetzung mit einem der im Quiz angeschnittenen Themen ermöglicht und ggf. Lernziele über Wissensvermittlung hinaus verfolgt (siehe <em>Möglichkeiten zur Weiterarbeit</em>).</p>



<p><strong>Möglichkeiten zur Weiterarbeit</strong></p>



<p>Stimmen aus der Geschichte – Kapitalismus, Großer Fuß auf kleiner Erde, Präsentation Klimagerechtigkeit, (K)eine Lösung für das Klima?, Gutes Leben kann es nur für alle geben</p>



<p></p>
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